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Freitag, 13. November 2009

Robert Enke

Dieser tragische Selbstmord weist auf ein Thema hin, über das kaum gesprochen wird.

Die hohe Zahl von ca. 9000 Suiziden pro Jahr in Deutschland, übertrifft die Anzahl der Verkehrstoten, von denen jeder einer zu viel ist, bei weitem. Die Dunkelziffer dürfte mindestens noch einmal so hoch sein.

Stress und Burnout sind nicht selten die Vorboten einer handfesten Depression.

Der aktuelle Fall eines prominenten Sportlers sollte uns für das Thema sensibilisieren und die Aufmerksamkeit in unserem näheren Umfeld schärfen.

Ganz besonders würde ich mir wünschen, dass die sog. "Fans" mit ihren Sportlern in Krisenzeiten genauso menschlich umgehen würden, wie sie es jetzt als Tieftrauernde tun.

Donnerstag, 9. April 2009

Das verlorene Leben des Manfred U. (selbständiger Unternehmer)

Wie groß war doch die Motivation und Begeisterung, als sich Manfred U. selbständig machte.

Es war wie bei seiner ersten großen Liebe. Er konnte Tag und Nacht an nichts anderes mehr denken und beschäftigte sich 24 Stunden am Tag mit seiner Unternehmensidee und deren Umsetzung.

Er war so begeistert und qualitätsbesessen, dass er seinen Kunden nur das Beste bieten wollte.

Und was war das Beste? Ganz klar: Er selbst!

Das war ja auch logisch und selbstverständlich, denn er war ja Existenzgründer und es fehlte logischerweise an den Mitteln, um Mitabeiter einzustellen.

Trotzdem war er ganz fröhlich und schaute positiv in die Zukunft.

Und so erledigte er alle Jobs selbst. Der Tag hatte nicht mehr genug Stunden. Er wurde immer hektischer, wurde ständig reizbarer und Stress stellte sich ein.

Die Firma fraß ihn auf, er strengte sich noch mehr an und gab alles, im wahrsten Sinne des Wortes.

Trotzdem gingen die Geschäfte immer weiter zurück. Die Bank wurde zunehmend unangenehmer und die Kunden nörgelten, reklamierten und ihre Zahlungsmoral wurde immer schlechter.

Hinzu kam, dass die Arbeitsmoral der Mitarbeiter nachließ und ständig einer der beiden Mitarbeiter, die er zwischenzeitlich eingestellt hatte, häufiger durch Abwesenheit glänzte. Zu allem Überfluss kündigte der beste Mitarbeiter und ging zur Konkurrenz.

Gesundheitliche Probleme stellten sich ein, die Familie war mehr Frust als Lust, das Hamsterrad drehte sich immer schneller.

Auszuhalten war das Ganze dann nur noch mit Betäubungsmitteln. Am Anfang war es noch das wohlverdiente "Feierabendbier", später kam dann die Schnapsflasche in der Schreibtischschublade dazu.

Der Teufelskreis wurde immer intensiver und die Abwärtsspirale beschleunigte sich zunehmend. Es wurde immer bitterer. Er bemitleidete sich selbst, sah sich in der Opferrolle.

Und dann kam der Punkt, an dem er sich nach den sicheren Zeiten als Angestellter mit geregelten Arbeitszeiten und festem Einkommen zurücksehnte.

Er trauerte seinem früheren Leben nach und irgendwann stellte er fest, dass seine Firma der Friedhof ar, auf dem er seine einstigen Zukunftsträume beerdigt hatte.

So verlief das traurige Schicksal von Manfred U., dem selbständigen Unternehmer, der sein verlorenes Leben betrauerte.

Und die Moral von der Geschicht,
soweit kommen muss es nicht.

rufen Sie mich an: 06746-9100 oder schreiben Sie mir!

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Mittwoch, 21. Januar 2009

Kompass 2010

Also, was ist es, das Sie in Ihrem Leben noch erreichen möchten, oder was Sie gerne ändern würden oder wovon Sie gerne mehr hätten?
Niemand kann an ein Ziel kommen, das er nicht hat.

Stellen Sie sich vor, sie möchten gerne auf die Bahamas…
und landen in Afghanistan.

So geht es vielen Menschen, soweit es ihre Lebensziele und Lebensplanung betrifft.

Sie müssen also wissen was Sie wollen, und vielleicht ist das das Problem. Dann ist es höchste Zeit, dass Sie sich darüber klar werden, welche Wünsche, Ziele und Träume Sie sich noch erfüllen möchten.

Und weil ich weiss, dass genau das das größte Problem ist, habe ich mich dazu entschlossen, Ihnen hierbei zu helfen. Ja, ich helfe Ihnen dabei, herauszufinden, was Sie in Ihrem Leben wirklich wollen. Ich habe in unendlich vielen Interviews und mit unglaublich vielen Trainingsteilnehmern die Feststellung gemacht, dass die Menschen nicht zu faul sind oder zu dumm, nein, sie haben schlicht und ergreifend keine attraktiven Ziele für die es sich lohnt, besondere Mühen oder Anstrengungen zu investieren.

Und da es keinen Sinn macht, über Ziele zu reden, die man gar nicht hat oder Pläne zu schmieden, für die keine ausreichend motivierten Ziele zu zugrunde liegen, widme ich mich mit meiner Arbeit dem wichtigsten Punkt als erstes, nämlich der Zielfindung und dann der konkreten Umsetzung.

Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken!