Donnerstag, 26. April 2012

Betreuungsgeld auf der Titanic

Angesichts der europäischen und weltweiten Turbulenzen, hervorgerufen durch den Euro, kommt mir die Diskussion um das Betreuungsgeld vor, wie das "Liegestühle rücken" auf der Titanic. (galt auch als unsinkbar)

Aber,...solange die Musik spielt wird getanzt... (Deutschland gilt z.Z. auch noch als "unkaputtbar")

Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns z.Z. den Luxus der Destabilisierung unseres politischen Systems leisten. Hierfür liegt die Verantwortung nicht nur bei den Wählern, sondern vor allem bei den etablierten Parteien.

Aber, wie war das noch mit dem Esel, dem es zu wohl ist...

Mittwoch, 4. April 2012

Was uns wichtig ist.

Die steigenden Benzinpreise sind ärgerlich, die Art und Weise, wie sie zustande kommen, setzt die Marktgesetze außer Kraft, und sie scheinen wichtig genug zu sein, sogar Talkshows zu diesem Thema zu veranstalten.

100.000 bis 150.000 Suizidversuche im Jahr werden, wenn überhaupt, nur beiläufig erwähnt.

Das Thema Betreuungsgeld entfacht "Glaubenskriege", und es wird am Ende dazu führen, dass (vielleicht) "gut gemeint" noch lange nicht "gut gemacht" bedeutet.

Mittwoch, 21. März 2012

KLARTEXT... ist gefragt!

Und doch scheint der Sprachmüllberg ständig zu wachsen.

Formulierungen nach dem Motto "Gegen Abend ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen" helfen den Menschen nicht nur nicht, sondern führen zu größerer Verunsicherung.

Analysieren Sie beispielsweise einmal ein Anlagegespräch bei Ihrer Bank auf diesen Sachverhalt hin.

Menschen wollen aber eine klare Meinung, die ihnen Orientierung gibt und hilft, Chancen und Risiken besser abwägen zu können.

Je turbulenter und unübersichtlicher die Zeiten sind, desto wichtiger ist ein persönliches Vertrauensverhältnis..., und das nicht nicht nur zum Bankberater.

Dienstag, 6. März 2012

Denn Sie wissen nicht, was sie tun...

Griechenland..., und kein Ende.

Das war bei der ersten Abstimmung schon nicht zu glauben: in den Stellungnahmen vor laufenden Kameras outeten sich Abgeordnete von keiner Sachkenntnis getrübt zu sein.

Da stimmen vom Volk gewählte Vertreter über etwas ab, von dem sie keine Ahnung haben.

Glauben Sie, das war am 27.02.2012 anders?

Oh Herr, verzeih Ihnen, denn Sie wissen nicht, was sie tun..., lasse ich in diesem Zusammenhang nicht gelten - der Preis ist einfach zu hoch.

Griechenland..., und kein Ende.

Es geht nicht mehr um das ob, sondern nur noch um das WANN.

Die Pleite ist in den Märkten eingepreist. Die Big Player, wie Versicherungen und Banken, haben das Thema abgehakt.

Eine Systemkrise wird nicht mehr erfolgen. Es kommt auf das Timing an.

Dienstag, 21. Februar 2012

Oh Mann, du arme Sau

So sollte der Titel eines Buches lauten, das ich schon lange schreiben wollte.

Die Veröffentlichung eines Artikels im Focus Nr. 6/2012, in dem darauf hingewiesen wurde, dass zwischen 74,5 und 78 % der Suizide von Männern begangen werden, hat mich auf das Thema wieder aufmerksam gemacht.

So schreibt Walter Hollstein in seinem Buch "Was vom Manne übrig blieb":

Was tun? Wie könnte die Zukunft der Männer aussehen?
Dazu wäre es nötig, die geschilderten Tatbestände überhaupt
einmal als Problemfeld wahrzunehmen.

Der amerikanische Jungen-Forscher Barney Brawer von der
Harvard-Universität spricht stellvertretend davon, dass sich
vor unseren Augen eine enorme Krise von Männern und
Jungen abspielt, ohne dass wir sie sehen.

Übrigends..., das Buch ist nicht nur für Betroffene lesenswert.

Montag, 23. Januar 2012

Entschuldigung...

...verkommt allmählich zur Floskel.

Es stört mich schon seit längerem, für alles und jedes, und sei es noch so unbedeutend, das floskelhafte "Entschuldigung" zu hören.

Ganz aktuell hat sich auch unser Bundespräsident Christian Wulff für seine "Fehler entschuldigt".

Es gibt Dinge, die sind mit einer "Entschuldigung" längst nicht erledigt..., und das gilt nicht nur für Christian Wulff.

Wenn eine Entschuldigung zur Floskel wird, ist sie nichts mehr wert und sie schlägt auf die Person, die sie inflationär missbraucht, zurück.

Wenn aber eine Entschuldigung wertlos wird, verliert sie die Bedeutung, des sich "Ent-schuldens".

Es wäre richtig, wenn einer Entschuldigung unter ernsthaften Menschen die Bedeutung zukommen würde, die ihr zusteht.