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Dienstag, 31. März 2009

Sie haben die Wahl...

Sie haben die Wahl! Nein, damit meine ich nicht Ihre Möglichkeit, irgendeiner Partei Ihre Simme zu geben. Trotz Superwahljahr meine ich damit etwas viel Wichtigeres: Ich meine damit Ihre Möglichkeiten, Ihre Lebensqualität wählen zu können. Sie können wählen wie erfolgreich Sie sind, in welchem Beruf Sie aktiv sein wollen, wie viel Geld Sie verdienen möchten, mit welchem Partner Sie glücklich werden wollen. Ja, Sie können sogar solche triviale Dinge wählen wie welches Auto Sie fahren möchten, wohin Sie in Urlaub gehen wollen, wie Sie sich ernähren, wie sehr Sie auf Ihre Gesundheit achten, in welchen Restaurants Sie essen möchten oder welche Kleidung Sie tragen wollen.

Sie haben die Wahl. Wählen zu können und wählen zu dürfen ist für viele mehr Frust als Lust, weil Sie eigenständig denken, entscheiden und dann handeln müssen. Manch einer sehnt sich nach Umständen zurück, in denen ihm die Qual der Wahl abgenommen wurde. Soweit ich weiß haben wir nur dieses eine Leben und somit verbietet es sich von selbst, auf die Wahlmöglichkeiten zu verzichten.
Machen Sie Gebrauch von Ihem Wahlrecht und wählen Sie die Zukunft. Es lohnt sich. Ich lade Sie ein, am 28.06.2009 - zum Nulltarif - den 1. Schritt zu tun.

Veränderung...

Einerseits freuen wir uns, wenn wir alte Bekannte wiedertreffen und diese uns ein Kompliment machen mit den Worten: du hast dich aber toll verändert, du hast dich aber zu deinem Vorteil entwickelt.


Die einen sagen es voller Anerkennung und Begeisterung, die anderen auch mit ein wenig Neid.


Was uns einerseits freut, nämlich die positive Veränderung, ist andererseits für viele Menschen ein Problem, nämlich die Angst vor der Veränderung.


Sie ist es, die Menschen quasi wie in einer Schockstarre in ihren alten Verhältnissen verbleiben lässt und eine positive Entwicklung verhindert, ja, nicht selten aktiv boykottiert. Ändern ohne Veränderung geht nicht. Und auch hier stimmt in vielen Fällen, dass leiden leichter ist als ändern.


Auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise offenbart Fehler im System und würde geradezu zwangsläufig Veränderungen hervorrufen müssen. Da aber nicht sein darf, was nicht sein kann, werden notwendige Erneuerungen in Wirtschaft und Industrie nicht stattfinden, nicht zuletzt aus Opportunitätsgründen, das Wahljahr lässt grüßen.